Nach dem Malen: Fertigstellung und Präsentation

Muss man das fertige Bild mit Lack versiegeln?

Der Lack ist optional, schützt Ihr Bild aber zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und UV-Strahlung. Außerdem kann er Reflexionen vereinheitlichen und die Farbsättigung verstärken – wahlweise mit matter, seidenmatter oder glänzender Oberfläche.

Warten Sie, bis die Acrylfarbe vollständig getrocknet ist, besonders an dick aufgetragenen Stellen. Legen Sie die Leinwand flach an einen trockenen, sauberen Ort und entstauben Sie sie anschließend mit einem weichen, trockenen Tuch.

  • Tragen Sie einen Acryllack in einer dünnen, gleichmäßigen Schicht auf, per Spray oder mit dem Pinsel.
  • Halten Sie die vom Hersteller angegebene Trocknungszeit ein, bevor Sie die Leinwand anfassen oder einrahmen.
  • Lackieren Sie auch die Ränder, wenn Sie eine Leinwand aus unseren Sets verwenden.

Welchen Lack wählt man für ein Acrylbild?

Um ein fertiges Acrylbild zu schützen, verwenden Sie einen Acryllack für Gemälde, auf Wasserbasis oder als Spray. Vermeiden Sie Lacke für Holz und Möbel, da diese vergilben können und für Leinwände nicht geeignet sind. Wählen Sie je nach gewünschter Wirkung eine matte oder glänzende Oberfläche. Der Lack schützt vor Feuchtigkeit und Staub und lässt die Pigmente besser zur Geltung kommen.

Warten Sie, bis die Farbe trocken ist, und tragen Sie dann dünne Schichten in eine Richtung auf. Halten Sie zwischen den Schichten die auf dem Produkt angegebene Trocknungszeit ein. Lackieren Sie vor dem Einrahmen, das erleichtert die Handhabung. Der gleiche Tipp gilt für unsere vorgezeichneten Leinwände aus Leinen.


Acryllack matt, seidenmatt oder glänzend: Welchen wählen?

Die Wahl des Lacks hängt vor allem von der gewünschten Wirkung Ihres Bildes und vom Ort ab, an dem es hängen soll. Glänzender Lack frischt die Farben auf und verstärkt den Kontrast, erzeugt aber Reflexionen, die das Betrachten des Bildes stören können. Matter Lack vermeidet diese Reflexionen und wirkt weicher, ähnlich wie eine unlackierte Leinwand. Seidenmatter Lack liegt dazwischen: Er schützt die Oberfläche mit leichtem Glanz und ohne deutliche Reflexionen.

Für ein Malen-nach-Zahlen-Bild in einem hellen Raum ist seidenmatter Lack oft ein guter Kompromiss: Er wirkt dezent und erleichtert die Pflege. Hängt die Leinwand direkt gegenüber einem Fenster oder unter einer Lampe, wählen Sie besser matten Lack, um Reflexionen zu vermeiden. Möchten Sie dagegen die Farben verstärken, besonders bei dunklen Tönen, kann glänzender Lack passen.

Tragen Sie den Lack in jedem Fall dünn und gleichmäßig auf, auf vollständig trockener Farbe, mit einem sauberen, weichen Pinsel. Achten Sie darauf, einen Lack zu wählen, der für Acrylfarben geeignet ist, und testen Sie ihn zuerst an einer kleinen Stelle, bevor Sie die gesamte Leinwand lackieren.


Wie rahmt man eine Leinwand ein?

Beim Einrahmen einer Leinwand sind zwei Fälle zu unterscheiden. Eine Leinwand, die bereits auf einem Keilrahmen sitzt, kann direkt aufgehängt oder in einen passenden Rahmen gesetzt werden, der zur Dicke des Keilrahmens passt. Ein Schattenfugenrahmen, der die Leinwand an den Seiten sichtbar lässt, setzt eine gespannte Leinwand gut in Szene. Eine gerollte Leinwand muss dagegen zuerst auf einen Keilrahmen gespannt oder auf einen stabilen Karton gelegt werden, bevor sie eingerahmt wird.

So gehen Sie praktisch vor:

  1. Prüfen Sie, ob die Leinwand straff gespannt und der Keilrahmen gerade ist.
  2. Messen Sie die Dicke des Keilrahmens und wählen Sie einen passenden Rahmen oder einen Schattenfugenrahmen.
  3. Eine gerollte Leinwand spannen Sie auf einen Keilrahmen oder befestigen sie auf einem stabilen Untergrund.
  4. Setzen Sie die Leinwand in den Rahmen, ohne sie zu stark einzuklemmen, und befestigen Sie sie bei Bedarf an der Rückseite.
  5. Hängen Sie das Ganze mit einer Aufhängung auf, die zum Gewicht passt.
Wenn Sie die Variante ohne Keilrahmen wählen, planen Sie daher vor dem Einrahmen das Spannen oder einen Untergrund ein.


Welchen Rahmen wählt man für ein Bild auf Leinwand?

Der Rahmen richtet sich nach dem genauen Format der Leinwand (40x50 cm, 30x40 cm …) und danach, ob sie gespannt ist oder nicht. Für eine Leinwand auf Keilrahmen wählen Sie einen ausreichend tiefen Rahmen. Ein schlichter Rahmen in hellem Holz oder Schwarz lässt die Farben des Bildes im Vordergrund stehen.

Unsere Sets enthalten eine vorgezeichnete Leinwand aus Leinen, nummerierte Acrylfarben und 3 Pinsel: Malen nach Zahlen für Erwachsene (mehr als 1.300 Motive), Sets für Kinder und Anfänger oder Ihr eigenes Foto als Malen nach Zahlen.


Wie spannt man eine Leinwand auf einen Keilrahmen?

Legen Sie die Leinwand mit der bemalten Seite nach unten auf einen sauberen Tisch und setzen Sie den Keilrahmen mittig auf die Rückseite. Schlagen Sie die Leinwand an einer Seite um und tackern Sie sie in der Mitte fest. Befestigen Sie danach die gegenüberliegende Seite und anschließend die beiden anderen Seiten im Wechsel, damit sich die Spannung gleichmäßig verteilt.

  1. Beginnen Sie jeweils in der Mitte jeder Seite.
  2. Halten Sie die Leinwand straff, ohne sie zu verziehen.
  3. Setzen Sie weitere Klammern und arbeiten Sie sich in Richtung der Ecken vor.
  4. Legen Sie den überstehenden Stoff an den Ecken sorgfältig um, bevor Sie ihn befestigen.

Der Keilrahmen aus Holz erleichtert das Spannen und das Präsentieren der Leinwand. Ohne Keilrahmen wird die Leinwand gerollt in einer Röhre geliefert und kann flach bemalt werden.